Pünktlich zum Stichtag (30.8/31.8.) haben wir die beiden Anträge für den Landkreis Cuxhaven und den Kreissportbund Cuxhaven auf den Weg gebracht und hoffen nun auf positive Entscheidungen. Die letzten Tage waren noch einmal sehr arbeitsintensiv, um alles zusammenzustellen. Dabei hat Thomas Schneider noch eine Nachtschicht eingelegt, um alle Zahlen noch einmal zu überprüfen.

Zum Projekt:

Die Sportanlage, das Martin-Karnick-Heim, befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Waldkindergarten, zur Turnierfläche und Halle des URRFV (Reitverein) und dem Ruheforst Wingst. Derzeit besteht dort noch eine Unterbringungsmöglichkeit (Bettenkapazität) für ca. 25 Sportler. Der Waldkindergarten Wingst e.V. nutzt im Heim bereits jetzt die Toilettenanlagen bzw. den Vereinsraum bei extrem schlechter Witterung.

Dieser zentrale Standort bietet sich für eine teilweise Umnutzung der erforderlichen Einrichtung an, in der alle Vereine in der Gemeinde Wingst die Möglichkeit bekommen, Schulungen, Fortbildungen usw. durchzuführen bzw. als Ergänzung für kleine Gruppen, dort Sport zu treiben.

Der bisherige Trakt mit den Umkleiden ist in einem baulich schlechten Zustand (Brandschutz, Hygiene) und umfangreiche Maßnahmen müssten durchgeführt werden. Daher ist vorgesehen diesen bisherigen Trakt, im Sinne der Umnutzung vorhandener Bausubstanz, als dringend benötigte Lagerfläche zu nutzen und einen Umbau im Mittel-und Obergeschoss so vorzunehmen, das neben Umkleiden und Sanitärbereich auch ein multifunktionaler Raum für Schulungen entsteht, der allen interessierten Akteuren in der Wingst zur regelmäßigen Nutzung zur Verfügung steht. Im Obergeschoß, das bisher als „Bettentrakt“ dient, soll ein Raum für kleine Gymnastikgruppen entstehen bzw. ein Fitnessraum, der für die Nutzung anderer Sparten in den Wintermonaten zur Verfügung stehen kann und die Hallenbelegung entlastet.

Weiterhin haben sich in diesem Jahr die Vereine zu einer Jugendspielgemeinschaft zusammengeschlossen. Wingst ist dabei ein Mittelpunkt. Hierfür ist der Umbau dringend notwendig, um auch hierfür optimale Bedingungen für alle beteiligten Vereine zu schaffen. Ziel dieser Jugendspielgemeinschaft ist es, den Mitgliederschwund der kleinen Vereine zu verhindern. Durch den Zusammenschluss und die Zentralisierung lassen sich ehrenamtliche Abläufe schneller und besser koordinieren. Das hat eine bessere Qualität zur Folge und somit auch einen Zuwachs in diesem Bereich. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 170.000 €. Das Vorhaben soll im nächsten Jahr realisiert werden.

Michael Schlobohm, Vorsitzender
   

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